Antibiotika in der Massentierhaltung

Spitäler in Deutschland, Holland, Dänemark oder Frankreich sind im Ausnahmezustand, gerade in den Gebieten wo Massentierhaltung von Schweinen und Hühnern konzentriert ist steigen die Zahlen der Patienten die mit multiresistenten Keinem eingeliefert werden.
Diese Staphylokokken sind gegen die meisten Antibiotika resistent, sie stellen eine tödliche Gefahr für den Menschen dar, gelangen sie über die Blutbahn in den Organismus und sind die verwendeten Antibiotika wirkungslos kommt es zu Todesfällen. besonders betroffen von diesen Infektionen sind Bauern und Bäuerinnen, deren Familien und deren Mitarbeiter.
Wie nun nachgewiesen wurde werden diese Bakterien auch über die Schornsteine der Massentierhaltungsanlagen in die Umwelt abgegeben.
Selbst in einem Kilometer Entfernung zu den Ställen konnten noch Mengen der Erreger nachgewiesen werden. So können sich auch Nachbarn oder zufällig vorbei Radelnde infizieren.
Mittlerweile verdichten sich die Hinweise dass diese Keime die im Moment von Tieren auf den Menschen übertragen werden mutieren können, so dass sie auch von Mensch zu Mensch übertragbar werden.
Was das dann für ein Gefahrenpotenzial hat müsste eigentlich jedermann klar sein.
Die notwendigen Massnahmen wären: Massive Reduktion des Antibiotika Einsatzes, keine Mengenrabatte bei Antibiotika für Tierärzte, maximal ein Tierarzt pro Betrieb der überdies den Antibiotika Einsatz der Behörde zu melden hat.
Oder, Schluss mit der Massentierhaltung und der Umstieg auf Biolandwirtschaft.
Was hilft mir ein billiges Huhn wenn ich jedesmal mein Leben riskiere wenn ich die Verpackung öffne!

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