für einen EU Förder- Stopp für Tiertransporte !

Wir finanzieren Tierleid und miese Fleischqualität mit unserem Steuergeld!

Mehr als 40% des gesamten EU Budgets wird für den Bereich „Agrar“ aufgewendet. Unter diesem Dach sind sowohl die direkten landwirtschaftlichen Förderungen als auch die unter dem Titel „ ländliche Entwicklung“ vorgesehenen Mittel eingeordnet.

Wer genauer hinsieht, bemerkt, dass ein Großteil der Fördermittel in die industrielle Landwirtschaft sowie in die nach gelagerte Verarbeitungs- und Vertriebsstruktur geht.

Das romantische Bild einer naturnahen Landwirtschaft ist Lug und Trug, alleine der Branchenriese Vion Food schlachtet und verarbeitet 2.5 Millionen Tonnen Fleisch pro Jahr, davon 70% Schweinefleisch. Danish Crown liegt mit etwas über 2 Millionen Tonnen etwas darunter.

Diese Schweine stammen überwiegend aus Industriemastanlagen mit bis zu 100 000 Tieren pro Anlage. Sowohl die Massentierhaltungsställe wie auch die Großschlachthöfe werden mit Milliarden Investitions- und Agrarförderungen bedient!

So hat alleine der Schlacht- und Zerlegebetrieb Norbert Marcher Gesmbh 2011 1,62 Millionen Euro an Eu Fördergelder erhalten. Im Jahr 2012 hat Marcher 500 000 Euro für Investitionen und knapp 200 000,- Euro an Exportsubventionen erhalten. Marcher schlachtet pro Jahr etwa 110 000 Rinder und 800 000 Schweine!

Die Größenordnungen zum Vergleich: In der Steiermark leben derzeit in etwa 850 000 Mastschweine und 120 000 zum schlachten bestimmte Rinder.

Aus dem Vergleich wird klar:
Um die mit EU Förderungen errichteten Schlachthöfe auszulasten müssen lebende Tiere quer durch Europa transportiert werden.
Täglich rollen hunderte Tiertransporte zu den EU geförderten österreichischen Groß-Schlachthöfen.
Um deren überdimensionierte Kapazitäten auszulasten, werden Tiere lebend in LKWs gestopft und quer durch Europa transportiert!
Mit unserem Steuergeld finanzieren wir tagtäglich Tierleid in großem Stil!

So nicht! Stoppt die Tiertransporte quer durch Europa! Kein Steuergeld für Tierleid!

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