TTIP gefährdet heimische Betriebe

Rund um den 1. Mai reden alle von „Arbeit“ – und dass es eine der Hauptaufgaben der Politik ist, sich um Arbeitsplätze zu kümmern. Stimmt ja auch – nur gleichzeitig verhandelt die EU mit den USA über eine neues Freihandelsabkommen (TTIP), das die heimischen Betriebe und damit auch Arbeitsplätze extrem gefährden wird.  Ich habe dazu eine Presseaussendung gemacht – siehe hier!

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Außerdem haben sich die Grünen am 30. April einmal mehr mit den Problem der Menschen ohne Arbeit beschäftigt und in Graz zu einer spannenden „Politik im Kaiserfeld“-Kaffeehausdiskussion geladen – eine „Nachlese“ gibt’s hier und Fotos findet ihr hier auf Facebook.

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ORF-Begleitung ;-)

SONY DSCHeute hat mich der ORF beim Wahlkampf begleitet – wir waren am Kaiser-Joseph-Markt in Graz und ich muss sagen: Die Stimmung war wirklich gut – egal ob wir mit den Standlerinnen und Standlern oder den Kundinnen und Kunden gesprochen haben: Die grünen Argumente sind gut angekommen! 😉 Bin schon gespannt auf den Beitrag in „Steiermark heute“ – morgen Abend um 19.00 Uhr gibt’s ihn zu sehen!

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Quer durch Österreich

Wahlkampf heißt, in ganz Österreich unterwegs zu sein und zu versuchen, Menschen zu überzeugen – einerseits davon, am 25. Mai überhaupt zur Europawahl zu gehen, andererseits natürlich auch, uns Grünen das Vertrauen zu schenken.

IMG_0155Heute war ich zum Beispiel in Oberösterreich (am Foto neben mir die OÖ-Landtagsabgeordnete Maria Wageneder) – ein Bundesland, das, den Grünen sei Dank, eine Speerspitze im Kampf gegen die Gentechnik ist.  Klar ist: Mit einem starken, ökologischen Europa der BürgerInnen ließen sich all die Bemühungen Oberösterreichs noch intensiver und erfolgreicher umsetzen, würden etliche Hemmnisse und Hürden entfallen und wichtige Prozesse beschleunigt. Die Europawahlen werden daher zu einer Richtungsentscheidung: geht Europa in Richtung Lebensmittelsicherheit und grüner Ernährung oder in Richtung der Lebensmittelindustrie? Ermöglicht die EU ein Selbstbestimmungsrecht der Regionen oder gibt es eine Zwangszulassung von GVO?  Über diese Richtungsentscheidung können die BürgerInnen bei den Europawahlen bestimmen – und ich werde weiter dafür „laufen“, dass diese Richtungsentscheidung eine gute wird!

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Her mit besseren finanziellen Rahmenbedingungen für Klein- und Biobauern

_cached_imagesee7b1997089f24b99e5d7a1c519d2bfe_230xGerade zurück aus Kärnten gekommen, freue ich mich, dass der ORF so ausführlich über das Pressegespräch gemeinsam mit Michael Johann berichtet hat – hier findet ihr eine Zusammenfassung.

Wir haben den Auftritt genützt um uns, noch vor dem „offiziellen Beginn“ des Europawahlkampfes, klar zu positionieren: „Gibt es für unsere kleinbäuerliche Landwirtschaft eine Zukunft?“ lautet eine der entscheidenden Fragen, über die am 25. Mai abgestimmt werden wird.

Am rande der Pressekonferenz bin ich auch gefragt worden, was einen Bio-Bauern wie mich überhaupt motiviert, „für Brüssel“ zu kandidieren. Meine Antwort: „Der Versuch einiger Konzerne ohne Rücksicht auf Mensch und Natur die Macht über das Saatgut zu erlangen und die drohende Verseuchung unserer Felder mit genmanipulierten Organismen hat meinen Widerstand geweckt. Ich will mich dafür einsetzen, damit auf EU-Ebene der Meinung der Mehrheit der europäischen Bevölkerung, die gegenüber der Gentechnik in der Landwirtschaft sehr kritisch eingestellt ist, zum Durchbruch verholfen wird.“

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für einen EU Förder- Stopp für Tiertransporte !

Wir finanzieren Tierleid und miese Fleischqualität mit unserem Steuergeld!

Mehr als 40% des gesamten EU Budgets wird für den Bereich „Agrar“ aufgewendet. Unter diesem Dach sind sowohl die direkten landwirtschaftlichen Förderungen als auch die unter dem Titel „ ländliche Entwicklung“ vorgesehenen Mittel eingeordnet.

Wer genauer hinsieht, bemerkt, dass ein Großteil der Fördermittel in die industrielle Landwirtschaft sowie in die nach gelagerte Verarbeitungs- und Vertriebsstruktur geht.

Das romantische Bild einer naturnahen Landwirtschaft ist Lug und Trug, alleine der Branchenriese Vion Food schlachtet und verarbeitet 2.5 Millionen Tonnen Fleisch pro Jahr, davon 70% Schweinefleisch. Danish Crown liegt mit etwas über 2 Millionen Tonnen etwas darunter.

Diese Schweine stammen überwiegend aus Industriemastanlagen mit bis zu 100 000 Tieren pro Anlage. Sowohl die Massentierhaltungsställe wie auch die Großschlachthöfe werden mit Milliarden Investitions- und Agrarförderungen bedient!

So hat alleine der Schlacht- und Zerlegebetrieb Norbert Marcher Gesmbh 2011 1,62 Millionen Euro an Eu Fördergelder erhalten. Im Jahr 2012 hat Marcher 500 000 Euro für Investitionen und knapp 200 000,- Euro an Exportsubventionen erhalten. Marcher schlachtet pro Jahr etwa 110 000 Rinder und 800 000 Schweine!

Die Größenordnungen zum Vergleich: In der Steiermark leben derzeit in etwa 850 000 Mastschweine und 120 000 zum schlachten bestimmte Rinder.

Aus dem Vergleich wird klar:
Um die mit EU Förderungen errichteten Schlachthöfe auszulasten müssen lebende Tiere quer durch Europa transportiert werden.
Täglich rollen hunderte Tiertransporte zu den EU geförderten österreichischen Groß-Schlachthöfen.
Um deren überdimensionierte Kapazitäten auszulasten, werden Tiere lebend in LKWs gestopft und quer durch Europa transportiert!
Mit unserem Steuergeld finanzieren wir tagtäglich Tierleid in großem Stil!

So nicht! Stoppt die Tiertransporte quer durch Europa! Kein Steuergeld für Tierleid!

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Antibiotika in der Massentierhaltung

Spitäler in Deutschland, Holland, Dänemark oder Frankreich sind im Ausnahmezustand, gerade in den Gebieten wo Massentierhaltung von Schweinen und Hühnern konzentriert ist steigen die Zahlen der Patienten die mit multiresistenten Keinem eingeliefert werden.
Diese Staphylokokken sind gegen die meisten Antibiotika resistent, sie stellen eine tödliche Gefahr für den Menschen dar, gelangen sie über die Blutbahn in den Organismus und sind die verwendeten Antibiotika wirkungslos kommt es zu Todesfällen. besonders betroffen von diesen Infektionen sind Bauern und Bäuerinnen, deren Familien und deren Mitarbeiter.
Wie nun nachgewiesen wurde werden diese Bakterien auch über die Schornsteine der Massentierhaltungsanlagen in die Umwelt abgegeben.
Selbst in einem Kilometer Entfernung zu den Ställen konnten noch Mengen der Erreger nachgewiesen werden. So können sich auch Nachbarn oder zufällig vorbei Radelnde infizieren.
Mittlerweile verdichten sich die Hinweise dass diese Keime die im Moment von Tieren auf den Menschen übertragen werden mutieren können, so dass sie auch von Mensch zu Mensch übertragbar werden.
Was das dann für ein Gefahrenpotenzial hat müsste eigentlich jedermann klar sein.
Die notwendigen Massnahmen wären: Massive Reduktion des Antibiotika Einsatzes, keine Mengenrabatte bei Antibiotika für Tierärzte, maximal ein Tierarzt pro Betrieb der überdies den Antibiotika Einsatz der Behörde zu melden hat.
Oder, Schluss mit der Massentierhaltung und der Umstieg auf Biolandwirtschaft.
Was hilft mir ein billiges Huhn wenn ich jedesmal mein Leben riskiere wenn ich die Verpackung öffne!

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Und so kam was nicht zu verhindern war,

Raiffeisen übernimmt nun offiziell die Landwirtschaftskammer, siehe APA Meldung:

Die steirische Landwirtschaftskammer hat am Freitag, dem 20. Dezember, einen neuen Präsidenten gewählt: Franz Titschenbacher wurde in der Vollversammlung mit 94,6 Prozent der Stimmen gewählt und folgt in dieser Funktion Gerhard Wlodkowski nach.

Titschenbacher bezeichnete die Umsetzung der neuen Regeln für die gemeinsame EU-Agrarpolitik ab 2014 als Herausforderung. „Hier sind Sicherheit und Planbarkeit für die Bäuerinnen und Bauern das Entscheidendste.“ Ziel sei es auch, die Regionalität zu stärken sowie land- und forstwirtschaftliche Innovationen und Produktentwicklungen vorzuantreiben. Die erneuerbare Energie nannte er als „nachhaltiges Stärkefeld“, wobei er sich für eine stärkere Vernetzung mit Industrie und Forschung einsetzen werde. Insgesamt gehe es ihm um mehr Wertschätzung für den Berufsstand und faire Preise für Qualitätsprodukte.

Im Vorfeld seiner Bestellung war Titschenbacher von den Grünen aufgefordert worden, seine Funktion als Raiffeisenverbandsobmann zurückzulegen. Es könne nicht jemand gleichzeitig Präsident aller steirischen Bäuerinnen und Bauern sein und zugleich einer ganz bestimmten Interessensgruppe vorstehen, argumentierte Kammerrat Thomas Waitz.
Titschenbacher kam dieser Forderung nicht nach und unterstrich seinerseits die Sinnhaftigkeit einer Verbindung dieser Funktionen.

Die neue Vizepräsidentin Maria Pein hob nach ihrer Wahl am Freitag hervor, dass 40 Prozent der Betriebe von Bäuerinnen geführt werden.
Entsprechend müssten Bildungs- und Beratungsangebote zu unternehmerischen und sozialen Belangen angeboten werden.

Noch offen ist die Nachfolge Wlodkowskis auf Bundesebene. Als Favorit gilt der Präsident der Landwirtschaftskammer NÖ, Hermann Schultes. Die Übergabe bzw. Neuwahl in der Österreichischen Landwirtschaftskammer ist für Februar geplant.

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Raiffeisen und die Bauernkammer

So, So, nun soll also diesen Freitag ein neuer Präsident der Landwirtschaftskammer gewählt werden. Nein, was heißt hier gewählt, der Franz Tischenbacher wurde schon vor Monaten als Vize inthronisiert, es gibt keinen Gegenkandidaten, es geht also lediglich darum ihm zu oder eben nicht zu zu stimmen.
Das Pikante an der Angelegenheit ist, dass Franz Titschenbacher gleichzeitig auch Obmann des Raiffeisenverbandes ist. An mancher Stelle mag es für die Bauern von Vorteil sein wenn sie Teil dieser Struktur sind, manches mal ist es auch ein Nachteil. Wie auch immer, eines geht gar nicht, es kann nicht einer Präsident aller steirischer Bäuerinnen und Bauern werden der gleichzeitig eine ganz bestimmte Interessensgruppe vertritt. So nicht, meine lieben KollegInnen, das gibt Probleme, mal sehen ob sich eines unserer eingekauften Medien traut das auch öffentlich zu thematisieren. Viel Hoffnung habe ich nicht aber wie heißt es so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt.

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Vorsprechen für Europa die Dritte

Die Tour de la Autriche hat noch Station in Oberösterreich, Tirol, Nö und last but not least in Salzburg gemacht. Wie ein Wanderzirkus sind wir, die Kandidaten und Kandidatinnen von Hearing zu Hearing getingelt.Die Stimmung untereinander war fast schon familiär, wie das bei einem Zirkus eben ist.
Der große Showdown am Bundeskongress hat aber gezeigt: Um Strategie geht es nicht, um die bessere Rede geht es nicht, die Auseinandersetzung dreht sich um Pro oder Kontra Niederösterreich. Und so hatte Madeleine trotz einer sehr sympathischen Rede und hoher Bekanntheit keine Chance. Ganz im Gegenteil, viele haben ANTI Madeleine und damit Michele Reimon gewählt. Er ist bestimmt keine schlechte Wahl, es zeigt nur dass es um ganz andere Dynamiken geht als Strategie oder Inhalt. Wie auch immer Moni Vana hat den dritten (Frauen) Platz erobert.
Und dann, vierter Platz, die Männerriege nimmt Aufstellung, Kollege Jakob Schwarz hält noch eine hervorragenden Rede und dann geht es an das Eingemachte, sieben Männer gegen Tom Waitz.
Und dann die Überraschung, erster Wahlgang 58% für Waitz. Na wenn das kein Erfolg ist, Jakob hat auch zwanzig Prozent erhalten, das heißt, die anderen sechst Jungs haben zusammen gerade mal 22% geschafft.
Ich nehme die Wahl an, ich nehme die Wertschätzung durch den Kongress an, ich nehme die Herausforderung des Kampfmandats an.
Wahrscheinlich der schwierigste Wahlkampf für mich ever.
Aber nicht nur für mich, in der ÖVP sorgt meine Wahl für Kopfzerbrechen, zurecht!…..

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Vorsprechen für Europa die Zweite

Wien,
die Stadt Grünen sind heute dran,
vorspielen am glatten Wiener Parkett,
oder Walzer tanzen besser,
die Kandidaten und Kandidatinnen sind zahlreich
Salzburger deren zwei, universitäres im Sinn,
rechts-philosophische EU Rettung
und Warnung vor der Cyborg Technologie,
die ganze Riege tritt an in Wien,
Madeleine, Erwin, Michele, Moni
neben mir ein Gemeinderat aus Wien Umgebung
netter Typ, spielt hier aber in der falschen Liga,
drei Minuten hat jeder und jede
erkläre die Welt in drei Minuten
und mach auch noch eine gute Figur dazu
eine Frage wird gestellt
wie man zu Asylantrag der WienerInnen stehe?
Na no na wer wird schon was anderes sagen als
jo eh super,
manchen Mit-Kandidaten hab ich´s geglaubt,
allen nicht,
Dann…Abschluss-Statement für Alle
Sag uns in drei Minuten wie du Europa und die Welt rettest,
Der Waitz tanzt noch drei 3/4 Takte,
Applaus, schön getanzt,
vielleicht wählen wir dich ja,
nächste Woche am Bundeskongress.

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