Meine Geschichte

Alles fing damit an, dass ich meinen Job wechselte. Unter dem Druck, in der neuen Firma meinen Platz zu finden, nahm ich jede Aufgabe auf mich.

Eines Morgens wachte ich mit nur einer spürbaren Körperhälfte auf. In der Notfallambulanz des LKH Graz erhielt ich zum Glück „nur“ die Diagnose Überlastung.

Mir wurde klar: Ich musste runter vom Gas, denn ich fühlte mich definitiv zu jung dafür, gebrechlich zu sein! Ich konnte mir einfach nicht mehr erlauben, solch einen Raubbau an mir selbst zu betreiben.

Dies war die heftigste Botschaft meines Körpers, die er mir geschickt hat. Und glauben Sie mir – sie war ausreichend.

DOCH MEIN LEIDENSWEG BEGANN ERST

Nach etlichen Checks im Krankenhaus und einigen Tagen stationären Aufenthalts wurde ich wieder entlassen. Doch gut ging es mir deshalb noch lange nicht. Mein Nervenkostüm hatte erheblichen Schaden getragen und ich war einfach nicht mehr belastbar.

Dann führte mich mein Weg zu einem Psychologen. Die Gespräche mit ihm waren für mich persönlich unzureichend. Einerseits spürte ich keinen Fortschritt. Andererseits wollte ich mit einem Fremden nicht über meine persönlichsten Themen sprechen.

TABLETTEN ALS EINZIGE MÖGLICHKEIT?

Mit einer Packung Pillen und der Aufforderung, Ruhe zu geben, wurde ich nach Hause geschickt. Doch mal ehrlich: Was ändert das? Natürlich ist es sinnvoll, sich dann und wann mal Ruhephasen zu gönnen. Und auch gegen schulmedizinische Maßnahmen ist nichts einzuwenden. Doch wenn sich ein Problem schon so deutlich zu erkennen gibt, dann sollte man meiner Ansicht nach reagieren.  Sich mit Beruhigungsmitteln zu betäuben hilft da im Allgemeinen nicht weiter.

Bitte verstehen Sie mich richtig. Ich bin ein Fan unserer Humanmedizin. Doch ein Blick über den Tellerrand kann manchmal ganz nützlich sein.

Eines der Symptome, das mir in Erinnerung blieb, sind die unerklärlichen Bauchschmerzen. Die bekam ich, wenn ich daran dachte, dass ich in ein paar Wochen wieder ins alte Rad zurück kehren sollte. Den gleichen alten Job, dieselben Aufgaben, der unheimliche Druck, das Gefühl, keine Zeit zu haben. Ich war ratlos und fühlte mich der Verzweiflung nahe.

EIN UNKONVENTIONELLER WEG ALS LÖSUNG

Schließlich empfahl mir eine Freundin den Besuch bei einer Kinesiologin. Ich will ehrlich sein: Ich bin ein kopflastiger Mensch und es war rein dem Umstand geschuldet, dass ich mich in einer verzweifelten Lage befand, dass ich überhaupt zu Frau Mag. Hoffmann fuhr. Bis dato hatte mir jeglicher Zugang zu Energiearbeit gefehlt.

Heute bin ich dankbar, dass ich den Schritt gewagt habe. Dankbar, dass ich angerufen habe, dankbar, dass mir die Kinesiologie geholfen hat und mehr als dankbar, dass mein Körper mich auf mein Problem aufmerksam gemacht hat.

MEIN ERSTER SCHRITT IN EIN NEUES LEBEN

Gleich nach der ersten Sitzung spürte ich eine Besserung. (Ich will Sie jedoch nicht mit allen Details meiner Gesundwerdung langweilen.) Fakt ist, die Sitzung war erfolgreich. So sehr, dass ich mich selbst der Kinesiologie verschrieben und quasi „im Vorbeigehen“ meine Berufung gefunden habe.

Ich fand es faszinierend, den Ursprung meiner Verhaltensweisen zu finden und dort nach deren Ursache zu forschen. Als kopflastiger Mensch, der alles lieber dreimal hinterfragt und immer auf der Suche nach legitimen Beweisen ist, war ich fasziniert davon, wie einfach, sanft und nachhaltig die Kinesiologie bei mir wirkte.

BERUF, NEIN BESSER. BERUFUNG!

Als meine Beschwerden komplett verschwunden waren, war für mich klar: Das ist mein Weg, ich habe meine Berufung gefunden! Es reizt mich, an der Ursache von Problemen zu arbeiten. Denn nur an der Wurzel des Übels kann ein immer wieder kehrendes Thema nachhaltig beseitigt werden.

Wie bereits erwähnt, dachte ich jahrelang, mein Glück läge im Vertrieb von IT-Lösungen. Ich habe auch tatsächlich viele wunderschöne Jahre in dieser schnellebigen Branche verbracht und bewundernswerte Menschen kennengelernt. Hier einen Dank an alle Jungs und Mädels!

Und obwohl mich dieses Umfeld von meinen bisherigen Tätigkeiten wohl am stärksten geprägt und beeinflusst hat, finde ich meine Erfüllung in meiner jetzigen Arbeit mit Menschen.

Relativ spät und vielleicht für einen Mann ungewöhnlich finde ich mehr und mehr zu einem anderen Weg. Ich fühle mich weiter entwickelt, und beschäftige mich mit Themen, die mich noch vor einigen Jahren kaum interessierten. Nichts fasziniert mich mehr als mit Menschen zu arbeiten und sie ein Stück weit zu begleiten.

MEINE MISSION

Es gibt nichts schöneres im Leben, als seine Berufung zu kennen und sie auszuleben. Daher möchte ich das, was ich erlebt habe, an so viele als möglich weiterreichen.

Ich wünsche mir für jeden Menschen ein authentisches, freies und selbstbestimmtes Leben. Und natürlich auch, dass er es aus vollem Herzen führt.

Ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich in der Kinesiologie eine Methode gefunden habe, die es mir ermöglicht, Menschen ihrer Berufung ein Stück näher zu bringen.